Planung & Aufbau
Landingpage: Was sie ist, wie sie aufgebaut ist und wie sie Anfragen messbar macht
Kurz erklärt
Eine Landingpage ist eine Einstiegsseite, die für einen bestimmten Zugang gebaut ist, etwa eine Anzeige, eine E-Mail oder eine Suchanfrage, und Besucher zu genau einer Hauptaktion führt, zum Beispiel einer Anfrage oder einem Termin. Im Unterschied zur Startseite richtet sie Inhalt, Belege und Kontaktweg vollständig auf diese eine Absicht aus.
- Typen
- Kampagnen-Landingpage und SEO-Landingpage
- Ziel
- eine Hauptaktion je Seite
- Google Ads
- Landingpage-Qualität fließt in den Anzeigenrang ein
- Median Conversion-Rate
- 6,6 % (Unbounce 2024)
Inhalt 12 Abschnitte
Eine Anzeige, ein Suchergebnis oder ein Link in einer E-Mail weckt eine Erwartung. Die Seite, auf der Besucher danach landen, entscheidet, ob daraus eine Anfrage wird. Im B2B ist die Landingpage deshalb weniger eine Frage des Designs als ein Werkzeug: Sie nimmt einen bestimmten Zugang auf, belegt das Versprechen und führt zu genau einem nächsten Schritt.
Was eine Landingpage ist
Für Google gibt es keine eigene Seitenklasse „Landingpage“. Jede Seite, auf der ein Besuch beginnt, ist eine Einstiegsseite. Eine Landingpage im engeren Sinn ist darüber hinaus auf einen Zugang und eine Hauptaktion ausgerichtet. Sie funktioniert wie eine Kette, deren Glieder aufeinander aufbauen:
- ZugangAnzeige, Suche, E-Mail, QR-Code
- VersprechenÜberschrift greift die Erwartung auf
- BelegeReferenzen, Kennzahlen, Ablauf, Preisrahmen
- ZielaktionAnfrage, Termin, Teststellung
Fällt ein Glied aus, verlieren die anderen an Wirkung. Eine Anzeige für Frachtanfragen, die auf einer allgemeinen Startseite endet, bricht die Kette schon beim Versprechen.
Typen im Vergleich
| Typ | Typischer Zugang | Ziel | Indexierung |
|---|---|---|---|
| Kampagnen-Landingpage | Google Ads, LinkedIn, E-Mail, QR-Code | eine Aktion zu einem Angebot | oft noindex |
| SEO-Landingpage (Leistung, Branche, Stadt) | organische Suche, KI-Antworten | Anfrage zu Leistung oder Region | indexiert |
| Startseite | Markensuche, Direktaufruf | Orientierung für alle Zielgruppen | indexiert |
| Microsite | Kampagne, Produkt, Ereignis | Thema getrennt von der Hauptmarke | eigene Domain |
| Onepager | alle | ganze Website auf einer Seite | indexiert |
Einordnung H&H Creative. Kampagnenseiten auf noindex zu setzen, wenn es eine indexierte Leistungsseite gibt, ist gängige Praxis, keine Vorgabe von Google.
Ein Onepager kann als Landingpage dienen, eine Landingpage muss aber kein Onepager sein.
Landingpages für Google Ads
In Google Ads ist die Landingpage Teil der Bewertung jeder Anzeige. Der Qualitätsfaktor, dargestellt auf einer Skala von 1 bis 10, hat drei Komponenten: voraussichtliche Klickrate, Anzeigenrelevanz und Nutzererfahrung mit der Landingpage. Zur dritten schreibt Google:
„Dieser Wert gibt Aufschluss darüber, wie relevant und hilfreich Ihre Landingpage für Nutzer ist, die auf Ihre Anzeige klicken.“
Google Ads-Hilfe, Qualitätsfaktor (abgerufen 01.10.2026)
Eine Feinheit fehlt in vielen Ratgebern: Google nennt den Qualitätsfaktor ein „Diagnosetool“ und schreibt ausdrücklich: „Der Qualitätsfaktor wird nicht in der Anzeigenauktion berücksichtigt.“ In die Auktion fließt der Anzeigenrang ein. Einer seiner Faktoren ist die „Qualität der Anzeigen und der Landingpage“. Dazu zählt Google unter anderem „die Erwartungen der Nutzer an Ihre Landingpage aufgrund des Anzeigen-Creatives, auf das sie geklickt haben“ und „die Nutzerfreundlichkeit der Navigation auf der Landingpage“. Zu den Kosten heißt es: „Insgesamt führen Anzeigen mit höherer Qualität normalerweise zu niedrigeren Kosten und einem höheren Werbeerfolg.“
Merksatz
Nicht die Zahl im Konto senkt den Klickpreis, sondern die Qualität, die sie abbildet: eine Seite, die genau hält, was die Anzeige verspricht.
Für die Seite heißt das laut Google Ads-Hilfe: „Die Werbebotschaft sollte von der Anzeige bis hin zur Landingpage einheitlich sein.“ Außerdem muss der Crawler von Google Ads die Seite lesen können, sonst droht laut den Zielseitenanforderungen die Ablehnung der Anzeige.
Meist wirkt die Landingpage stärker über die Conversion-Rate als über den Klickpreis. Ein Rechenbeispiel ohne Anspruch auf Prognose: 1.000 € Budget bei 5 € pro Klick ergeben 200 Klicks. Bei 3 % Conversion sind das 6 Anfragen zu je rund 167 €, bei 6 % sind es 12 Anfragen zu je rund 83 €.
SEO-Landingpages und die Grenze zur Brückenseite
Leistungs-, Branchen- und Stadtseiten sind Landingpages für die organische Suche. Sie sind indexiert, in die Seitenstruktur eingebunden und haben eine eigene Zielaktion. Heikel wird es, wenn viele Varianten derselben Seite für verschiedene Orte entstehen. Google beschreibt dieses Muster in den Spamrichtlinien:
„Beim Missbrauch von Brückenseiten werden Websites oder Seiten erstellt, um bei bestimmten, ähnlichen Suchanfragen in den Suchergebnissen zu erscheinen. Sie leiten Nutzer auf Zwischenseiten weiter, die weniger hilfreich als das Endziel sind.“
Google Search Central, Spamrichtlinien für die Google Websuche (Stand 02.09.2026)
Als Beispiele nennt Google unter anderem „Mehrere Domainnamen oder Seiten, die auf bestimmte Regionen oder Städte ausgerichtet sind, die Nutzer jedoch alle zur selben Seite weiterleiten“ sowie „Im Wesentlichen ähnliche Seiten erstellen, die eher Suchergebnissen ähneln als einer klar definierten, durchsuchbaren Hierarchie“. Eine Prüfliste für Standortseiten veröffentlicht Google nicht. Aus der Richtlinie lassen sich aber Unterscheidungsmerkmale ableiten:
| Kriterium | Standortseite mit eigenem Nutzen | Muster von Massen-Stadtseiten |
|---|---|---|
| Inhalt | Fakten zum Ort mit Quelle, Viertel, Branchen, Fragen zur Stadt | gleicher Text, nur der Ortsname getauscht |
| Anzahl | echte Einzugsgebiete und Nachfrage | Ortslisten mit Dutzenden Einträgen |
| Ziel der Seite | vollständige Antwort mit eigener Zielaktion | leitet zum „eigentlichen“ Angebot weiter |
| Struktur | in Seitenstruktur und Navigation eingebunden | nur über Sitemap oder Linklisten im Footer erreichbar |
| Bezug vor Ort | Termine vor Ort, Ansprechpartner, Projekte | behauptet, ohne Beleg |
Einordnung H&H Creative auf Grundlage der Spamrichtlinien von Google, keine Checkliste von Google.
Aus der Praxis · Eigene SeiteStadtseite Neuss · rund 36 % eigener Text gegenüber Düsseldorf
Wie sich das messen lässt, zeigt die eigene Stadtseite für Neuss. Sie nutzt dieselben Komponenten wie die Seite für Düsseldorf, aber eigene Inhalte zu Vierteln, Branchen und Fragen aus Neuss. Ein Satzvergleich der Builds vom 30.09.2026 ergibt rund 36 % Text, der auf der Düsseldorfer Seite nicht vorkommt. Der Wert ist eine Näherung: Gezählt wurden gleiche Sätze, nicht ähnliche Bedeutungen. Gemeinsam sind Angebot, Ablauf und Hosting, die für beide Städte tatsächlich gleich sind.
Aufbau einer B2B-Landingpage
Im B2B ist die Anfrage meist ein Zwischenschritt. Mehrere Personen entscheiden mit, der Link wird intern weitergegeben, bis zum Auftrag vergehen Wochen. Die Seite muss deshalb mehr erklären als eine Verkaufsseite für Endkunden. Eine sinnvolle Reihenfolge aus Sicht von H&H Creative:
- Erster Bildschirm. Die Überschrift greift Anzeige oder Suchanfrage auf, die Unterzeile nennt Zielgruppe und Ergebnis, dazu ein Haupt-Button.
- Nutzen. In vollständigen Sätzen, was die Leistung im Unternehmen bewirkt.
- Belege. Referenzen, Kennzahlen, Fotos aus dem Betrieb, Zertifikate. Nur echte Angaben.
- Ablauf und Preisrahmen. Schritte, Beteiligte und mindestens ein „ab“-Preis oder eine Spanne als Text.
- Häufige Fragen. Echte Einwände aus Vertriebsgesprächen statt ausgedachter Fragen.
- Kontaktweg. Eine Hauptaktion, Telefon und Ansprechperson sichtbar, das Formular nur mit den nötigen Feldern.
Die Navigation wird reduziert, nicht entfernt. Auf den Stadtseiten von H&H Creative ersetzt eine Sprungnavigation das Hauptmenü, die Hauptaktion erscheint dort, im ersten Bildschirm und nach Preisen, Projekten und Ablauf.
Lead-Qualität statt Lead-Menge
Jedes zusätzliche Formularfeld kann Anfragen kosten. Ein zu knappes Formular liefert dagegen Anfragen, mit denen der Vertrieb wenig anfangen kann. Im B2B lautet die Frage deshalb nicht „wie kurz“, sondern „welche Angaben braucht der Vertrieb für ein Angebot“. Eine geführte Anfrage verteilt diese Angaben auf kleine Schritte.

Frachtanfrage in drei Schritten, rechts die Ansicht für die Disposition · Konzept OEBELS Spedition
Auch der Schritt nach dem Formular zählt: Laut Chili Piper, einem Anbieter für Terminbuchung, führten 2024 mit direkter Terminbuchung 66,7 % der Formulare zu einem Termin, ohne sie 30 % (Herstellerdaten). Als Messgröße eignet sich neben der Zahl der Anfragen der Anteil vollständiger Anfragen.
Was die Zahlen sagen
Quellen: Unbounce Conversion Benchmark Report 2024, rund 41.000 Landingpages, Stand 25.07.2025; Portent, über 27.000 Landingpages auf 20 Websites, 20.04.2022; Gartner, Umfrage unter 632 B2B-Käufern, August bis September 2024, veröffentlicht 25.06.2025.
Die Zahlen zeigen Richtungen, keine Zielwerte. Unbounce misst auf Seiten des eigenen Baukastens, überwiegend mit bezahltem Traffic; Portent zeigt eine Korrelation auf wenigen Websites, Gartner eine Präferenz. Aufschlussreich ist ein weiterer Gartner-Befund: 69 % der B2B-Käufer berichten von Widersprüchen zwischen Website und Aussagen des Vertriebs. Die Landingpage ist damit Teil des Verkaufsgesprächs.
Was eine Landingpage kostet
Unabhängige Erhebungen zu Preisen gibt es nicht. Die folgenden Spannen stammen von Anbietern selbst. Das Budget für Anzeigen kommt jeweils hinzu.
| Umsetzung | Spanne | Quelle |
|---|---|---|
| Baukasten, selbst gebaut | 0–50 € pro Monat | cookie.design, 18.05.2026 |
| Freelancer | 500–2.500 € | effektor, 03.02.2025 |
| Agentur | 2.000–5.000 € | effektor, 03.02.2025 |
| Agentur, Durchschnitt eigener Projekte | 2.500–4.000 € | PostClick Agency, 03.03.2025 |
| Agentur, conversion-optimiert | 5.000–12.000 € | cookie.design, 18.05.2026 |
Alle Werte: Anbieterangabe. Was jeweils enthalten ist, unterscheidet sich je Anbieter.
Die Spannen erklären sich vor allem durch den Umfang: Texte, Belege, Messung, Barrierefreiheit und Pflege. Beim Vergleich von Angeboten zählt deshalb die Liste der Leistungen mehr als der Endpreis.
Messen ohne Cookies
Messung ist das fünfte Glied der Kette. Seitenaufrufe allein reichen nicht, erfasst wird jede Zielaktion mit ihrer Herkunft. Ein Weg ohne Cookies ist Umami, ein Analysewerkzeug, das sich selbst hosten lässt. Ereignisse entstehen über ein HTML-Attribut am Link oder Button:
<a href="/kontakt/" data-umami-event="termin-buchen" data-umami-event-ort="cta-preise">Erstgespräch vereinbaren</a>
Das Zusatzattribut hält fest, an welcher Stelle geklickt wurde. Umami beschreibt sich selbst mit „No cookies, no personal data collection, GDPR and CCPA compliant out of the box“. Das ist eine Herstellerangabe; die datenschutzrechtliche Bewertung von Formularen und Messung hängt vom Einzelfall ab.
Die Herkunft liefern UTM-Parameter. Laut Google-Analytics-Hilfe sind utm_source, utm_medium und utm_campaign immer anzugeben, utm_content unterscheidet Creatives, utm_term steht für das bezahlte Keyword. In Google Ads lassen sie sich über das Final-URL-Suffix anhängen.
Rechenbeispiel A/B-Test
Um eine Steigerung von 3 % auf 4,5 % Conversion mit 95 % Konfidenz und 80 % Teststärke nachzuweisen, braucht jede Variante rund 2.500 Besucher, zusammen etwa 5.000. Eine Seite mit 300 Besuchen im Monat bräuchte dafür über ein Jahr.
Für viele B2B-Landingpages sind Vorher-Nachher-Vergleiche und Rückmeldungen aus dem Vertrieb deshalb aussagekräftiger (Einschätzung H&H Creative). Wird getestet, gelten die Regeln von Google: gleiche Inhalte für Googlebot und Besucher, rel="canonical" auf das Original, 302 statt 301 für testbedingte Weiterleitungen und den Test nach Abschluss „so schnell wie möglich“ entfernen.
Die häufigsten Fehler
- Anzeige und Seite passen nicht zusammen. Die Anzeige verspricht eine Leistung, die Seite zeigt das ganze Unternehmen. Google nennt die Erwartung an die Landingpage ausdrücklich als Faktor des Anzeigenrangs.
- Mehrere gleichrangige Ziele. Termin, Newsletter, Download und Karriere stehen nebeneinander, der nächste Schritt bleibt unklar.
- Stadtvarianten mit getauschtem Ortsnamen. Viele fast gleiche Seiten entsprechen dem Muster, das Google als Missbrauch von Brückenseiten beschreibt.
- Formular ohne Blick auf den Vertrieb. Es fragt Unnötiges ab oder genau die Angabe nicht, die für ein Angebot fehlt.
- Langsame Seite. Große Videos und Bilder verzögern den ersten Bildschirm, gerade auf dem Smartphone. Mehr dazu unter Core Web Vitals.
- Nur Seitenaufrufe gemessen. Ohne Ereignisse und Herkunft fehlt die Grundlage für Entscheidungen über Budget und Inhalte.
Prüfliste vor dem Start
- Der Zugang ist festgelegt: Anzeigengruppe, Suchbegriff, Mailing oder Messe.
- Es gibt eine Hauptaktion, die als Erfolg zählt, und höchstens eine leichtere Nebenaktion.
- Die Überschrift greift Anzeige oder Suchanfrage auf, der Nutzen steht über dem ersten Button.
- Echte Belege sind vorhanden: Referenz, Kennzahl, Foto aus dem Betrieb.
- Ablauf, Ansprechperson und ein Preis oder Preisrahmen stehen als Text auf der Seite.
- Das Formular fragt genau die Angaben ab, die für ein Angebot nötig sind.
- Die Seite lädt mobil schnell und ist per Tastatur bedienbar.
- Ereignisse je Position der Hauptaktion und UTM-Parameter sind eingerichtet und getestet.
- Datenschutzhinweise und Einwilligungen für Formular und Messung sind geprüft.
- Indexierung ist entschieden, der Crawler von Google Ads hat Zugriff.
- Feststeht, wer Anfragen beantwortet und wann die Ergebnisse ausgewertet werden.
Eigene Seite
Aus der Praxis
Stadtseite Neuss von hhcreative.de
Die Seite /webdesign-neuss/ nutzt dieselben Komponenten wie /webdesign-duesseldorf/, füllt sie aber mit eigenen Inhalten zu Neuss: Viertel, Branchen, Fragen und Daten mit Quellzeile. Ein Satzvergleich der beiden Builds vom 30.09.2026 ergibt rund 36 % Text, der auf der Düsseldorfer Seite nicht vorkommt, als Näherung über gleiche Sätze. Die Seite hat eine Hauptaktion, das Erstgespräch, an mehreren Positionen. Jede Position meldet einen Klick als eigenes Ereignis in Umami, ohne Cookies.
- Eigener Text
- rund 36 %
- Lighthouse Desktop
- 100
- axe (WCAG 2.2 AA)
- 0 Befunde
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Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Startseite und Landingpage?
Die Startseite richtet sich an alle Besucher und bietet Orientierung über das ganze Unternehmen, mit vollständiger Navigation. Eine Landingpage ist für einen bestimmten Zugang gebaut, etwa eine Anzeige oder eine Suchanfrage, und führt zu einer Hauptaktion. Die Navigation ist dort meist reduziert.
Was kostet es, eine Landingpage erstellen zu lassen?
Anbieter nennen Spannen von 500 bis 5.000 Euro, für conversion-optimierte Seiten von Agenturen auch 5.000 bis 12.000 Euro. Unabhängige Erhebungen gibt es nicht, alle Zahlen sind Anbieterangaben. Das Budget für Anzeigen kommt hinzu.
Braucht jede Anzeige eine eigene Landingpage?
Nicht jede Anzeige, aber jedes eigenständige Versprechen. Google schreibt, die Werbebotschaft solle von der Anzeige bis zur Landingpage einheitlich sein. Anzeigengruppen mit verschiedenen Leistungen brauchen deshalb in der Regel verschiedene Seiten.
Sollte eine Landingpage eine Navigation haben?
Eine reduzierte Navigation ist üblich: Sprungmarken zu den Abschnitten, das Logo als Weg zur Startseite und die Pflichtlinks im Footer. Google nennt die Nutzerfreundlichkeit der Navigation auf der Landingpage ausdrücklich als Faktor für die Anzeigenqualität.
Kann eine Landingpage bei Google ranken?
Ja, wenn sie indexiert ist und eine Suchanfrage vollständig beantwortet, wie eine Leistungs-, Branchen- oder Stadtseite. Für Google gibt es keine eigene Seitenklasse „Landingpage“. Kampagnenseiten mit wenig Text und noindex sind dagegen nicht für die Suche gedacht.
Sind Stadtseiten erlaubt oder gelten sie als Brückenseiten?
Google wertet Seiten als Missbrauch, die für ähnliche Suchanfragen erstellt werden und weniger hilfreich sind als das eigentliche Ziel, etwa Städteseiten, die alle zur selben Seite führen. Eine Stadtseite mit eigenen, belegten Inhalten und eigener Zielaktion folgt einem anderen Muster. Die Bewertung hängt vom Einzelfall ab.
Was ist eine gute Conversion-Rate für eine Landingpage?
Laut Unbounce Conversion Benchmark Report 2024 liegt der Median über alle Branchen bei 6,6 Prozent, für Professional Services bei 6,1 Prozent. Die Werte stammen von Seiten aus dem Unbounce-Baukasten mit überwiegend bezahltem Traffic. Aussagekräftiger ist der Vergleich mit den eigenen Werten über die Zeit.
Wie viele Formularfelder sind sinnvoll?
So viele, wie der Vertrieb für ein Angebot braucht, und nicht mehr. Lange Formulare lassen sich in kleine Schritte aufteilen, etwa Strecke, Ladung und Termin bei einer Frachtanfrage. So bleiben die Angaben vollständig, ohne dass ein einzelner Schritt lang wirkt.
Lohnt sich ein A/B-Test?
Erst ab ausreichend Besuchern. Um eine Steigerung von 3 auf 4,5 Prozent sicher nachzuweisen, braucht jede Variante rund 2.500 Besucher. Bei wenigen hundert Besuchen im Monat sind Vorher-Nachher-Vergleiche und Rückmeldungen aus dem Vertrieb oft aussagekräftiger.
Wirkt sich die Landingpage auf die Kosten bei Google Ads aus?
Ja. Die Qualität der Landingpage ist Teil des Anzeigenrangs, und laut Google führen Anzeigen mit höherer Qualität normalerweise zu niedrigeren Kosten. Meist wirkt die Seite aber stärker über die Conversion-Rate, also darüber, wie viele Klicks zu Anfragen werden.
Verwandte Einträge
Quellen
18 Quellen, abgerufen am . Primärquellen stehen zuerst.
- Google Ads-Hilfe: Qualitätsfaktor Primärquelle · abgerufen 01.10.2026
- Google Ads-Hilfe: Anzeigenrang Primärquelle · abgerufen 01.10.2026
- Google Ads-Hilfe: Leistung mit dem Qualitätsfaktor verbessern Primärquelle · abgerufen 01.10.2026
- Google Ads-Richtlinien: Zielseitenanforderungen Primärquelle · abgerufen 01.10.2026
- Google Search Central: Spamrichtlinien für die Google Websuche Primärquelle · Stand 02.09.2026
Weitere 13 Quellen anzeigen
- Google Search Central: Website-Tests und die Google Suche Primärquelle · Stand 31.12.2025
- Google Analytics-Hilfe: URL-Parameter (UTM) Primärquelle
- Google Ads-Hilfe: Tracking-Vorlage und Final-URL-Suffix Primärquelle
- Umami: Track events Dokumentation
- Umami: About Anbieterangabe
- Unbounce: What’s a good conversion rate? (Conversion Benchmark Report 2024) Studie · Stand 25.07.2025
- Unbounce: Conversion Benchmark Report, Professional Services Studie
- Portent: Site Speed is (Still) Impacting Your Conversion Rate Studie · 20.04.2022
- Gartner: Sales Survey Finds 61% of B2B Buyers Prefer a Rep-Free Buying Experience Studie · 25.06.2025
- Chili Piper: Benchmark Report on Demo Form Conversion Rates (Herstellerdaten) Anbieterangabe · 2025
- cookie.design: Landingpage erstellen lassen Anbieterangabe · 18.05.2026
- effektor: Was kostet eine Landingpage? Anbieterangabe · 03.02.2025
- PostClick Agency: Landingpage Kosten Anbieterangabe · 03.03.2025